
Otto Schell
Otto Schell (* 14. März 1858 in Elberfeld (heute zu Wuppertal); † 10. März 1931 ebenda) ist einer der bedeutendsten Heimatforscher des Bergischen Landes.
Er war Lehrer in Elberfeld und Herausgeber der Monatsschrift des Bergischen Geschichtsvereins. Für seine Schriften verwendete er auch das Pseudonym O. Elver. [1] Es war der Sohn des Webermeisters Karl Schell und mit seiner Frau Calla geb. Juulmann verheiratet. Schell gehörte zu den Verfechtern der Bergischen Bauweise und erforschte dessen Kulturgeschichte.
Unter seinen mehr als tausend[2] Veröffentlichungen zählt auch der historische Teil der offiziellen Festschrift zur Dreihundertjahrfeier der Stadt Elberfeld 1910. Seine bis 1897 zusammengetragene Sammlung der Bergischen Sagen wurde in zahlreichen Neuauflagen nachgedruckt.
Sene Ruhestätte auf dem lutherischen Friedhof an der Hochstraße in Wuppertal-Elberfeld wird von der Stadt gepflegt. Sein Geburtshaus in Lipkenskothen, ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1756 im heutigen Stadtteil Katernberg mit der Wohnanschrift Birkerhöhe 49, wurde am 7. Dezember 1981 abgerissen.[2]








